DER RÜTZ
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HISTORIE  ODER   WIE WIR WURDEN WIE WIR SIND

Guten Tag, mein Name ist Franz Josef Rütz (seit 1980 Geschäftsführer)

Ich möchte Ihnen unser kleines Unternehmen einmal kurz vorstellen. Gegründet wurde unser Unternehmen am 14.5.1934, also vor mehr als 85

Jahren, durch den Namensgeber der Firma, meinem Großonkel, Herr Bernhard Rütz, als Einzelfirma Bernhard Rütz! Der Firmensitz liegt heute,

wie damals, in der Stadtmitte von Konz (www.konz.de), etwa 8 km von Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, entfernt.

Zuerst als Transportunternehmen, später kamen eine Tankstelle, Zweiräder und Kraftfahrzeuge hinzu. Über die Schiene NSU und Auto-Union,

bekamen wir 1953 den Volkswagen-Händlervertrag, später kam dann wieder Audi hinzu. 1980 wurde die damalige Einzelfirma auf Wunsch der

Volkswagen AG in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und einem Eigenkapital von 3oo.ooo DM mit 5 Anteilseignern 

umgewandelt. 1984 verstarb der Firmengründer Herrn Bernhard Rütz.

In den 1980er und 90er Jahren wurde der Neuwagenverkauf kontinuierlich von etwa 200 auf über 400 Neuwagen pro Jahr ausgebaut. Der

Marktanteil im sogenannten Marktverantwortungsgebiet lag dabei permanent über 30%! Das ist zur damaligen Zeit ein wirklich guter Wert. 

An Gebrauchtwagen vermarkteten wir bis zu 600 Einheiten pro Jahr. 35 Mitarbeiter standen bei uns auf der Gehaltsliste und kümmerten sich

mit Erfolg um unsere Kundschaft. Damals waren wir richtig stolz auf unser Unternehmen und die Erfolge. Und eins dürfen Sie mir glauben, 

unser Kundendienst, also hauptsächlich die Werkstatt, war einsame Spitzenklasse! Wir hatten ja schließlich auch das beste VW-Personal

weit und breit! Unser Slogan "natürlich der Rütz" war keine Farce, sondern hatte Hand und Fuß. Wir arbeiteten damals und heute auch nach

dem "A-B-C" Prinzip, welches wir damals bei Volkswagen - Schulungen lernten. Trotz dieser erfolgreichen Jahre, vielleicht aber auch sogar

wegen dieser guten Ergebnisse, erhielten wir die Kündigung der Volkswagen AG Ende 1995 mit Wirkung zum 31.12.1997. Man versprach uns

zwar noch in 1995 einen Neuvertrag, übergab uns auch alle notwendigen Vorabinformationen. (unter anderem die neuen Handelsverträge).

"Gott sei Dank" hat sich die Volkswagen AG nicht mehr an ihr Versprechen erinnert. Kein Wunder bei der Qualität der damaligen VW-

Mitarbeiter. Diese Qualität scheint sich aber in den Folgejahren auch nicht gebessert zu haben. 

Anmerkung: Ich habe geschäftlich Höhen und Tiefen, manche Berge erklommen und manches Tal durchschriten. Ich hatte viel Glück und 

manchmal auch den richtigen Riecher. Aber das Beste, was mir in meinem Berufsleben jemals passierte, ist und bleibt die Vertragskündigung 

der Volkswagen AG. Aber schon aufgrund der Vorabinformationen über die neuen, dann ab 1.1.1998 gültigen, Händlerverträge, wäre ein 

Weitermachen unsererseits so nicht mehr möglich gewesen. Durch die Kündigung der Volkswagen AG stand uns, von Rechts wegen, eine

Abfindung zu. Bei Erhalt der neuen Verträge hätte uns nur der Konkursrichter nach spätestens 2 Jahren zugestanden! Eine Organisation, die

Ihren Vertragspartnern unterschiedliche Bedingungen und stark differenzierende Konditionen bietet, ist ohnehin nicht unserer Partnerschaft

würdig. Wer will schon gerne die Außenstelle eines Weltunternehmens sein, mit allen vertraglichen Pflichten, ohne Rechte. Für den Typ

Unternehmen, den wir darstellten, waren und sind diese neuen Händlerverträge Gift und oftmals der Anfang vom Untergang des 

Unternehmens.

Das Wort Händler steht nur im Händlervertrag, aber selbstständiges handeln kann man heute nicht mehr! Fakt für uns war damals im Jahr

1995: Für Volkswagen waren wir zu klein, einem größeren Händler wurde die Marktverantwortung zum 1.1.1998 übergeben. Auch dieser Händler 

besteht heute nicht mehr als selbständiges Händler-Unternehmen.

Ab dem 1.1.1998 standen wir somit vor dem "Nichts"! Die Entscheidung musste fallen. Weitermachen oder ganz aufhören? Da wir hier im

grenznahen Raum leben, hatten wir schon immer Kontakte zu ausländischen VW-Händlern. Somit fiel die Entscheidung auf Weitermachen.

Die Ziele sind klar: Kostenreduzierung, damit wir unsere Angebote preiswert erstellen können. Abwicklung analog der gültigen Verordnungen

und des gültigen Steuerrechtes. Vergleichsmöglichkeiten, die dem Endverbraucher die Entscheidung erleichtern und unser Angebot transparent

machen. Weitere Priorität legen wir auf faire Beratung und gute Information an den Endverbraucher. Konzentration auf Angebote, die auch

lieferbar sind.

Die oberste Priorität ist es aber den Reimport seriös abzuwickeln! Bei uns soll der Endverbraucher sein Wunschauto mit seiner 

Wunschausstattung ordern können.

Der Werkstattbereich wurde geschlossen und an ein anderes Unternehmen verpachtet. Einen Teil unseres Ausstellungsraumes trennten wir 

ab und machten ein Cafe - Bistro daraus. Auch den restlichen Ausstellungsraum vermieteten wir (zur Zeit an die Fa. Matratzen-Concord). Kosten

minimieren war und ist unser Ziel. Im Fahrzeugbereich wurde das Personal abgebaut. Gleichzeitig bauten wir unsere Kontakte ins Ausland aus

und vermittelten Fahrzeuge an Endverbraucher. Nach anfänglichen Problemen haben wir seit 2004 wirklich sehr gute und zuverlässige 

Lieferanten gefunden. Teilweise hat sich bis heute ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt.

Unsere Angebote "Kauf ohne Risiko", "Festpreis-Garantie"und "Liefergarantie" wurden kreiert und sind nur Dank der guten Zusammenarbeit mit

unseren Markenlieferanten möglich.

Seit 2004 habe ich mich auf das Segment der Transporter konzentriert. Das war schon immer mein Wunschsegment. Außerdem mussten die

 Autos von Volkswagen sein, da ich mich mit diesen Fahrzeugen noch immer identifizieren kann. Besonders erfolgreich läuft seit 2005 der VW

T5 und später der T6 California, ein feiner Camper für alle Tage. Weit über 400 California habe ich davon alldieweil ausgeliefert. Sicher ist Ihnen

nunmehr klar, warum Sie meine Angebote bei VW- Produkten finden. Ich kenne die Marke, die Logik und die Fahrzeuge von Kind auf.

Eines steht fest: Ich war immer mit Leib und Seele VW-Händler! Wenn sich allerdings auch in der heutigen Zeit noch jemand als Händler

bezeichnen will, der muss und kann getrost auf den VW-Vertrag verzichten! Wenn sich heute jemand VW-Händler nennt, der soll erst einmal

beweisen, ob er tatsächlich noch handeln kann. An dieser Stelle möchte ich nochmals ein „Dankeschön“ an die VW AG aussprechen. Die

Kündigung hat mir und meinem Unternehmen gut getan und uns zudem gemacht was wir schon immer sein wollten. Unabhängig und frei und

endlich in der Lage zu handeln, eben "Händler"! Heute arbeiten wir also im Reimport - Geschäft mit deutlichem Schwerpunkt: VW - 

Nutzfahrzeuge!

Dazu kommt die Vermietung unserer früheren Unternehmensräume und -Flächen und zusätzlich die Vermietung einiger eigenen

Privatwohnungen!


Vielleicht finden Sie auch einmal den Weg nach Konz.


Viele Grüße in die weite Welt von Konz an Saar und Mosel

Franz Josef Rütz